Gemeinschaftsrichtlinien

Das Lebenskollektiv ist eine Plattform, die echte Beziehungen fördert. Sie dient dem Austausch und der daraus hervorgehenden Entwicklung des Individuums. Eine freie Meinungsäußerung ist uns sehr wichtig. Sie sollte als solche aber niemanden ausgrenzen, einschüchtern, mundtot machen oder gar schaden. Wir möchten, dass sich hier jeder sicher und akzeptiert fühlt. Der erste Schritt dazu ist Transparenz. Von uns und von Dir. Zeig Gesicht und sei die Person, die du in diesem Moment bist. 

In den Gemeinschaftsrichtlinien erfährst du, was innerhalb des Lebenskollektivs erlaubt ist und was nicht. Wir hoffen, dass Du Dich mit dieser Linie identifizieren kannst, ihr durch Deine Mitgliedschaft zustimmst und akzeptierst, dass wir Verstößen gegen diese Richtlinien im Interesse der Gemeinschaft nachgehen müssen. Das kann bedeuten, dass wir einen Beitrag oder sogar ein Konto löschen müssen.

1. Diskriminierung, Hassrede und Ausgrenzung

Im Lebenskollektiv geht es um dich und deine Herausforderungen, Träume und Wünsche. Darum, dass wir jeder für sich die Stürme des Lebens unbeschadet durch schifft und gestärkt aus ihnen hervorgeht. Wir sind alle irgendwann mal auf Unterstützung angewiesen und dankbar dafür, wenn uns jemand die Hand reicht. Genau diese Hand reichen wir immer und uneingeschränkt jedem anderen, der nicht böser Absicht ist oder den Menschen in seinem Umfeld Leid zufügen möchte. Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Aussehen, Ausbildung oder sexuelle Orientierung sind nicht von Bedeutung und keine Merkmale, um Personen zu kategorisieren oder auszugrenzen. Wir stehen für eine Gesellschaft, in der niemandem ein Nachteil oder gar Abneigung entgegengebracht wird für das, wofür der oder diejenige steht – solange ihr handeln nicht von bösen Absichten bestimmt wird.

2. Falschinformationen

Falschinformationen oder Fake News haben leider ein Ausmaß angenommen, wo es selbst medienaffinen Menschen schwerfällt, wahr von unwahr zu unterscheiden. Innerhalb des Lebenskollektiv handhaben wir dies so, dass nur Informationen akzeptiert werden, die durch eigene persönliche Erfahrung validiert wurden. Es geht schließlich um das Individuum und nicht darum, was jemand anderes erzählt hat oder was ich irgendwo aufgeschnappt wurde. Bevor du etwas postest, halte kurz inne und überlege dir, woher diese Meinung stammt, ob du sie selbst bestätigen kannst und ob sie überhaupt einen Mehrwert für die Gemeinschaft bietet. Falls nicht, muss dem hier auch nichts hinzugefügt werden. 

3. Heilungsversprechen

Im Lebenskollektiv geht es um Methoden, Theorien und Erfahrungen, die uns dabei unterstützen sollen, ein nach jedem seiner Definition gutes Leben zu leben. Was für den einen funktioniert, muss dem anderen vielleicht keine Hilfe sein. Wenn du gute Erfahrungen mit bestimmten Methoden gemacht hast, darfst und sollst du diese teilen, ohne jedoch auf den Erfolg der Methode zu bestehen oder diese als allgemeingültig erfolgreich darzustellen. Deine Erfahrung muss jeder für sich selbst machen und im Anschluss darüber urteilen, wie zielführend es für die Person war. Grundsätzlich sind wir allem gegenüber offen und probieren auch (fast) alles aus, da wir nur so urteilen können. Wir versuchen jedoch alles ganzheitlich zu betrachten und häufig sind es viele kleine Stellschrauben, die zu dem gewünschten Ergebnis führen.

4. Andere Meinung akzeptieren

Nur weil du anderer Meinung bist, macht dies dein Gegenüber nicht zu einem schlechten Menschen. Das bedeutet nicht, dessen Meinung richtig oder falsch ist. Dieses Urteil bleibt dir überlassen. Wichtig ist, aufmerksam zuzuhören und dir währenddessen nicht schon deine Antwort zurechtzulegen. Dadurch nimmt deine Fähigkeit aufmerksam zuzuhören, nämlich um 100 % ab 😉 Hör dir an was eine andere Person zu sagen hat, reflektiere und leite dir daraus ab, ob ihr auf einer Wellenlänge seid. Falls nicht, ist das vollkommen in Ordnung. Habt Respekt voreinander und seid offen und ehrlich im Austausch untereinander.

5. Transparenz (Fake Profile werden gelöscht)

Bitte verwende innerhalb des Lebenskollektivs deinen richtigen vollständigen Namen und ein Profilfoto, auf dem du zu erkennen bist. Wir sind ein offener und inklusiver Raum und möchten diesen auch so gestalten. Wenn du der Meinung bist, dass du dich und deine Meinung hinter einem falschen Profil verstecken musst, solltest du deine Haltung vielleicht hinterfragen, beziehungsweise dazu stehen. Unser Ziel ist es nicht eine möglichst große Gemeinschaft zu werden, aber eine echte!

6. Werbung

Bitte seh davon ab, innerhalb des Lebenskollektivs im Feed oder in Gruppen Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Dazu zählt auch das Empfehlen von Produkten (Network Marketing). Wir stehen Network Marketing sehr kritisch gegenüber, da es in der Regel viele Verlierer und nur wenige Gewinner gibt. Generell darf man sich häufiger fragen, wer hier eigentlich gerade profitiert und ob viele (finanzielle) Versprechen nicht zu schön sind, um wahr zu sein.

7. Haben wir was vergessen?

Wir alle machen Fehler oder sind einen Moment unachtsam. Falls dir noch etwas ein- oder auffällt, was unser miteinander leichter und lebendiger macht, schreib mir gerne und wir fügen es zu unseren Gemeinschaftsrichtlinien hinzu.

Solltest Du der Meinung sein, dass ein Mitglied gegen die Gemeinschaftsrichtlinien verstößt, informiere uns bitte darüber, damit wir dies prüfen können.

Diese Leitlinien gelten ebenfalls für unsere offenen wie auch geschlossenen Gruppen. 

Wer das hier liest ist sicher selbst schon vor im ersten Moment unlösbaren Herausforderungen gestanden oder an einer Stelle in seinem Leben angekommen, wo manches infrage gestellt wird. Wir alle meistern solche Situationen auf die ein oder andere Weise. 

Das Ziel des Lebenskollektivs ist es, dass wir erst gar nicht in solche Situationen kommen beziehungsweise lernen, mit der Situation umzugehen und das Beste daraus zu machen. Darum sind wir hier. Dabei unterstützen wir uns. Dafür setzen wir uns ein. Auf ein gutes Leben. Für alle.

 
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